Nach den 140km die wir in 13 Tagen zurückgelegt hatten war es nun an der Zeit für Erholung. Vicki und ich schlossen uns spontan Alex und Sophie an, die auch beide an der Tour teilgenommen hatten. Fünf Tages entspannen mit Pool, Cocktails, Massage und gutem Essen in einem schicken Hotel hatte sich einfach zu gut angehört. Das hatten wir uns mehr als redlich verdient. Zudem musste ich noch ein wenig Zeit in Nepal verbringen da ich mein Visum für Myanmar noch beantragen musste.

Das habe ich mir aber ein wenig anders vorgestellt?!

Um die Erholung auf höchsten Niveau genießen zu können, bucht wir alle eine spezielle Trekking-Massage. Allerdings hatte ich die Freude von einer sehr kräftigen Dame massiert zu werden. Sie hätte gut und gerne auch alleine das Hotel mit ihren eigenen Händen bauen können.

So nahm sie mein linken Arm und mein rechtes Bein und formte ich so einem großen O. Die Gute hatte mich dabei nahezu in der Mitte in zwei geteilt.

Kathmandu

So richtig konnten wir es nicht lassen Kathmandu zu erkunden. So machten sich Vicki und ich auf in die Stadt. Da wir zu Fuß mittlerweile richtig gut waren, brauchten wir kein Taxi. So schafften wir es in Ecken der Stadt die kaum ein anderer Tourist vorher gesehen hatte (so wie die Leute uns angeschaut hatten, hatten wir zumindest das Gefühl). Kinder spielten in mitten von Kathmandu auf feldwegartigen Straßen zwischen Müll und Autofracks, bitterarme Menschen die in Wellblechhütten wohnten und vieles mehr bekamen wir dadurch zu Gesicht. Es war für uns erschreckend in welchen Verhältnissen die Menschen leben. Aber sieht selbst weiter unten auf den Bildern.

Der Tempel Swayambunath

Mit Stu und seinem Vater Martin die auch an unserer Tour teilgenommen hatten, hatten wir uns verabredetet gemeinsam den Affentempel anzuschauen und abends essen zu gehen. Der Tempel erhebt sich in mitten der Stadt auf einem Berg. Der Name Affentempel kommt nicht von ungefähr. Dutzende von ihnen belagern schon fasst den Berg und den Tempel.

Tempelstätte Pashupatinath

Eins der „Highlights“ von Kathmandu ist die Tempelstätte Pashupatinath. Man könnte auch sagen es ist eine andere Form von Friedhof und Bestattung. Menschen werden dort in einer aufwendig und dekorierten Barre in aller Öffentlichkeit verbrannt. Freunde und Familienmitglieder nehmen dabei in mitten von Touristen Abschied von ihren Angehörigen. Ein etwas skurriles Schauspiel.

Nachdem wir nun wieder unsere Batterien geladen hatten ging es für mich über Thailand weiter nach Myanmar. Für mich eines der Highlights meiner Reise was Freundlichkeit und Landschaft angeht. Seit also gespannt was kommt 🙂

Cheers, Theo

 

Land: Nepal

bereister Ort: Kathmandu

Dauer: 5 Tage